27. 5. 21: Fortbildung „Grundlagen des Ferndolmetschens“ für GSD

Mein kurzes Seminar gehostet von der Beliner Initative richtet sich an praktizierende GebärdensprachdolmetscherInnen, die sich, im Zuge der Corona-Pandemie, darauf einrichten möchten, Dolmetschaufträge via Onlineplattformen durchzuführen. Vermittelt werden Grundlagen für technische Voraussetzungen, Ausstattung des Homestudios, spezielle Dolmetschtechniken, Zusammenarbeit mit KollegInnen, Auftragsannahme, Vorbereitung und Nachbereitung, Angebotsgestaltung und Rechnungstellung, Fitness und Self-Care. Plattform ist Zoom. Das Seminar ist in deutscher Lautsprache, nach Vereinbarung in DGS oder auch für Dolmetschvermittlungen (Anfragen bitte unten im Kommentarfeld). Der nächste Termin ist am 27. Mai 21, 18-20 Uhr. Teilnahmegebühr beträgt 30,00 €, Anmeldung hier

26. 4. 21: Fortbildung „Grundlagen des Ferndolmetschens“ für GSD

Mein kurzes Seminar gehostet von der Beliner Initative richtet sich an praktizierende GebärdensprachdolmetscherInnen, die sich, im Zuge der Corona-Pandemie, darauf einrichten möchten, Dolmetschaufträge via Onlineplattformen durchzuführen. Vermittelt werden Grundlagen für technische Voraussetzungen, Ausstattung des Homestudios, spezielle Dolmetschtechniken, Zusammenarbeit mit KollegInnen, Auftragsannahme, Vorbereitung und Nachbereitung, Angebotsgestaltung und Rechnungstellung, Fitness und Self-Care. Plattform ist Zoom. Das Seminar ist in deutscher Lautsprache, nach Vereinbarung in DGS oder auch für Dolmetschvermittlungen (Anfragen bitte unten im Kommentarfeld). Der nächste Termin ist am 26. April 21, 18-20 Uhr. Teilnahmegebühr beträgt 30,00 €, Anmeldung hier

Online Workshop zum Video Remote Dolmetschen von Initiative Augenhöhe e. V.

In diesem umfangreichen Workshop, eingeteilt in 4 x 2 Stunden werden relevante Themenfelder für das Ferndolmetschen besprochen und geübt. Meine phänomenalen Kolleginnen Katharina Cordts und Tilla Reichert führen es in mehreren Durchgängen durch. Eine Beschreibung inklusive Anmeldeformular findet ihr hier. Die Initiative Augenhöhe e. V. befindet sich noch in Gründung aber für das brandheiße Onlineseminar kann man sich für die Monate April bis Juni noch anmelden. Bei Anfragen wendet euch bitte an info@augenhoehe.email

Innovation in Interpreting Summit

Vom 22. Februar ab 19.00 Uhr deutscher Zeit bis zum 25. Februar 2021 im Programm gibt es spannende Vorträge rund um Technik und Dolmetschen. Themen wie Notizentechnik, Technische Ausrüstung, Spracherkennung, Schutz unserer Arbeit und Profession, die Zukunft unserer Arbeit werden thematisiert. Es gibt eine Talkrunde zu neuen Praktiken im Gebärdensprachdolmetschen mit u. a. Maya de Wit und Oliver Pouliot. Konferenzsprache ist Englisch. Das alles ist kostenlos, Anmeldung hier https://www.innovationininterpreting.com/

Fortbildung für Coda- und taube DolmetscherInnen 8. und 9. Juli 17

drittkultur„Drittkultur und Professionalität“
Mit Oya Ataman und Isabella Rausch in Berlin. Anmeldung hier.

am Sa. 08.07.2017 – 10:00 – 17:00 Uhr (1,5 Std. Mittagspause) am So. 09.07.2017 – 9:00 – 15:00 Uhr (1 Std. Mittagspause)

Dieses 2-tägige Wochenendseminar ist zugeschnitten auf CODA- und taube Dolmetscher-/innen. Miteinander reflektieren die Teilnehmer, was das Aufwachsen in der Taubengemeinschaft für sie als Dolmetscher mit sich bringt. Denn wer sich in der Zeit der persönlichen Reifung zwischen zwei oder mehreren Kulturen bewegt, erwirbt eine eigene, dritte Kultur. Je nach individueller Sozialisierung birgt diese Erfahrung Chancen und gleichzeitig Risiken. Seit Ruth van Reken und David Pollock 1999 das Phänomen der Third Culture Kids beschrieben haben, entwickelt sich eine globale Bewegung.

Die Berliner Gebärdensprachdolmetscherin Oya Ataman erweiterte van Rekens Beschreibung um Kindeitserfahrungen der Taubengemeinschaft. Durch Vorträge, in Einzel- und Gruppenarbeiten entdecken die Teilnehmer sich selbst im neuen Licht, erörtern und festigen im beruflichen Kontext unsere eigene Drittkultur. Ihre Wiener Kollegin Isabella Rausch leitet den psychotherapeutischen Teil des Seminars mit Übungen zur Reflexion und Auseinandersetzung mit sekundärem Trauma in unserem beruflichen Alltag. Zum Beispiel sind Settings, in denen Traumata der Gesprächsteilnehmer/-innen buchstäblich nur durch unsere Körper zur Sprache kommen, enorm belastend.

Durch bewusst gesetzte Grenzen kann das Verinnerlichen von traumatischen Erzählungen Anderer vermieden werden. Wir lernen Strategien kennen, die uns in brenzligen Situationen helfen, unsere eigene Traumata selbstgesteuert deaktiviert zu lassen.

Burn Out wird durch extremen emotionalen und physischen Stress verstärkt. Wenn wir unsere eigenen Grenzen schützen, schützen wir uns davor auszubrennen und können diesen wunderbaren Beruf viele Jahre ausüben.
Daher widmen die Dozentinnen dem bewussten Umgang mit sekundären Traumata besondere Aufmerksamkeit. Gerade die mögliche Verletzlichkeit, die Mitglieder einer unterdrückten Kultur entwickeln können, lernen die Teilnehmerinnen als Ressource zu nützen und in innere Stärke zu transformieren. In dieser Stärke gedeiht Resilienz, Dialogfähigkeit und Integrität, grundlegende Eigenschaften zur Entwicklung von Professionalität, langfristigen beruflichen Erfolg und Freude an der Arbeit.

Isabella Rausch und Oya Ataman sind international erfahren und mehrsprachig. Um einerseits eine optimale Teilnehmerzahl zu erreichen,

die für die Gruppenarbeit nötig ist und andererseits den Teilnehmer/-innen die Reflexion mit Kolleginnen zu ermöglichen, die sie noch nicht kennen, wird das Seminar im gesamten deutschsprachigen Raum ausgeschrieben.

Die Seminarsprache ist DGS und orientiert sich auch an den individuellen Sprachen der Teilnehmerinnen ÖGS, DSGS und IS.

WASLI 2015 pre-conference workshop – Interpreting for Deaf Migrants: Challenges and Strategies. The Example of Deaf Turks in Germany

Presenters: Hatice Yildirim-Dähne, Ege Karar, Dr. Okan Kubus and Oya Ataman

Abstract: Our workshop explores asymmetries of power and culture in community interpreting settings involving Deaf, Turkish and German cultures. We invite discussion of colleagues’ strategies and experiences in interpreting for minorities. We suggest ideas for: (i) dealing with a Code of Ethics that may not fit minority cultures, (ii) training specific to our needs; (iii) cross-country professional networking that does not rely on English and IS. As a method, we are using Interpreting Enactments developed by Dr. Sebnem Bahadir.

To view the slides of this workshop, download them here.

To view evaluation videos of participants click here: IS, DGS

If you would like to participate in a similar workshop in IS/English, DGS/German or TID/Turkish please contact us.